Das Medienhaus Bauer unterstützt dieses Jahr zur Weihnachtszeit verschiedene Projekte in Afrika.

Das erste Projekt:

Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt und trägt die Last von über 100 000 geflüchteten Tuaregs. Diese leben seit einigen Jahren im fast wasserlosen Übergang von der Wüste in die Sahel-Zone: Keine Zukunft, keine Ausbildung, keine Jobs.

Um die drohende Flüchtlingswelle schon vor Ort zu stoppen will das Medienhaus Bauer Projekte unterstützen, in denen die jungen Afrikaner in handwerklichen Berufen ausgebildet werden: Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, KfZ-Mechaniker, Elektriker. Jobs, die im Land gebraucht werden, für die ein Markt und der Bedarf vorhanden sind.

Die Ausbildung erfolgt nach deutschen Maßstäben und wird vom Bundesverband deutscher Mittelstandsunternehmer auf privater Basis unterstützt. Benötigt wird vor allem Geld für Ausrüstung, Material und die Lebensunterhaltung der jungen Menschen, die dort unter unwürdigen Umständen leben.

Das zweite Projekt:

Vor der Hauptstadt Ougadougu erstreckt sich ein fast wasserloses Brachland über eine Strecke von rd. 40 Kilometern.

Das Land ist gezeichnet von dürregeplagten Böden, konstantem Hunger und unterernährten Kindern - einhergehend mit hoher Kindersterblichkeit. Weiterhin haben die Bauern keine Ahnung von Preisgestaltung oder den Marktregeln und wirtschaften sich so ins Nichts.

Die Dörfer leeren sich seit Jahren, da sich die Menschen in den Slums der Hauptstadt ein besseres Leben erhoffen - jedoch gibt es auch dort kaum Hilfe für sie.

Um dem entgegenzuwirken, begünstigt das Medienhaus Bauer ein Projekt, in dem seit anderthalb Jahren von HOPE 87 und der You-Stiftung unterstützte Bauern lernen, mit einfachsten Mitteln die Produktion zu steigern:

Bisherige Erfolge:

Die landwirtschaftliche Produktion wurde um 48% erhöht.

Nach dem ebenfalls erhöhten Eigenbedarf konnte der Verkauf um 23% gesteigerte werden.

Das Einkommen der einzelnen Haushalte hatte sich um fast die Hälfte erhöht.

Das alles wurde mit einfachsten Mitteln erreicht. Es wurden viele hundert Meter Tröpfchenbewässerung gelegt, was eine Wasserersparnis von 70% erbrachte. Über 200 Bäuerinnen wurden in der solaren Trocknung von Obst und Gemüse geschult und 54 weitere Bauern und Bäuerinnen wurden zu „change agents“ ausgebildet - sie geben das erworbene Wissen an andere Bauern weiter.

Es ist eine gut organisierte Kooperative entstanden, die nun zu besseren Preisen Saatgut und Düngemittel ankaufen und ihre Produkte gemeinsam zu höheren Erlösen verkaufen kann. Seit dem Beginn des Projekts hat kein einziger Bauer oder Jugendlicher mehr das Dorf verlassen um zu fliehen.

Mit den Projekten soll sichergestellt werden, dass vor Ort Lebensbedingungen geschaffen werden müssen, die den Menschen ein selbstbestimmtes und ausreichend finanziertes Leben aus eigener Kraft ermöglicht. Wenn diese Menschen erkennen, dass sie und ihre Kinder dort eine Zukunft haben, werden sie sich nicht in die Flüchtlingswellen einreihen müssen. Unsere Hilfe kommt dort an, vom sie gebraucht wird.

\